Unser Engagement - Der Mensch

Schulvertrag

EDITH-STEIN-REALSCHULE

private, staatlich anerkannte Realschule der

Gemeinnützigen St. Dominikus Schulen GmbH

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SCHULVERTRAG


zwischen

der Gemeinnützigen St. Dominikus Schulen GmbH, als Träger der privaten staatlich anerkannten Edith-Stein-Realschule, vertreten durch die Schulleitung

- im folgenden ?Schulträger? genannt -

einerseits und andererseits

1. der Schülerin ....................................................................................................
 gesetzlich vertreten durch die unter Ziffer 2 genannten Personen

 Konfession: ......................................................................................................

 Aufnahme zum .............................................in die Jahrgansstufe ..................

- im folgenden "Schülerin" genannt -
sowie

2. a)
 ....................................................................................... Konf. .....................

 b)
 ....................................................................................... Konf. .....................

- im folgenden ?Eltern?* genannt -

__________________
* Mit Eltern in diesem Vertrag sind zugleich auch andere Personensorge- bzw. Erziehungsberechtigte mit umfasst.

Die Edith-Stein-Realschule ist eine katholische Schule in freier Trägerschaft und erteilt ihren Unterricht auf der Grundlage des christlichen Menschen- und Weltverständnisses. Ihr Ziel ist es, den Schülerinnen nicht nur Wissen zu vermitteln und sie zur Selbstbestimmung, verantwortlichem Handeln und zum Dienst an der Gesellschaft zu qualifizieren, sondern darüber hinaus günstige Voraussetzungen für eine umfassende Entfaltung aller menschlichen Kräfte und für die Pflege personaler Beziehungen zu schaffen.

Unter Achtung der freien Entscheidung des Einzelnen will sie schließlich dem jungen Menschen helfen, ein Leben aus dem Glauben zu führen und sich in der Welt von heute als Christ zu bewähren.

Auf dieser Grundlage wird zwischen den vorgenannten Vertragsparteien folgender Schulvertrag geschlossen.

§ 1

(1) Die Aufnahme der Schülerin erfolgt unter der Voraussetzung, dass sie die Bedingungen erfüllt, die für die entsprechende Jahrgangsstufe der öffentlichen Schule gelten.

(2) Die Aufnahme erfolgt mit dem Ziel, der Schülerin die Möglichkeit zu geben, den erstrebten Schulabschluss zu erreichen.

§ 2

(1) Bestandteile dieses Vertrages sind:

a) die Grundordnung für katholische Schulen in freier Trägerschaft im Land
 Rheinland-Pfalz,

b) die Grundsätze für die Erziehungs- und Bildungsarbeit der Schule,

c) die Ordnung über das Mit- und Zusammenwirken von Lehrern, Schülern
 und Eltern,

d) die Schulordnung für die Schulen der St. Dominikus Schulen gGmbH,

e) sowie die Hausordnung der Edith-Stein-Realschule

in ihrer jeweils geltenden Fassung, soweit in diesem Vertrag nichts anderes ge¬regelt ist. Dies gilt auch für sonstige Regelungen, die für katholische Schulen in freier Trägerschaft im Bistum Speyer in Kraft gesetzt werden.

(2) Diesem Vertrag liegen weiterhin die für staatlich anerkannte Ersatzschulen des jeweiligen Bundeslandes geltende Bestimmungen des Privatschulgesetzes in der jeweils geltenden Fassung zugrunde.
§ 3

(1) Der Schulträger schafft in seiner Schule die Voraussetzungen, die zum Er¬reichen des Schul- und Klassenzieles üblicherweise erforderlich sind; insbesondere sorgt er für einen geordneten Schulbetrieb und bemüht sich, der Schülerin die auf das Erreichen des Jahrgangs- und Schulzieles ausgerichtete Erziehung und Bildung zu vermitteln.

(2) Für Versetzungen und Prüfungen gelten die für die öffentlichen Schulen bestehenden Regelungen.

§ 4

(1) Von der Schülerin wird erwartet, dass sie bei der Gestaltung des Schullebens mitwirkt.

(2) Die Schülerin ist verpflichtet, an den vorgeschriebenen Pflichtstunden, an den von ihr belegten Wahlfächern, Förderkursen und den für verpflichtend erklärten außerschulischen Schulveranstaltungen pünktlich und regelmäßig teilzunehmen. Dies gilt insbesondere für die Teilnahme am Religionsunterricht als nicht abwählbarem Pflichtfach.

(3) Die Schülerin hat die Vorschriften der Schulordnung für die Edith-Stein-Real¬schule und der jeweiligen Hausordnung zu beachten. Ihr gegenüber können nach Maßgabe dieser Ordnungen Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen getroffen werden.

(4) Die Eltern sind verpflichtet, die Schülerin zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen aus diesem Vertrag und den in § 2 genannten Vertragsbestandteilen anzuhalten.

(5) Die Schülerin und die Eltern versichern, dass sie von der Zielsetzung und den Grundsätzen für die Erziehungs- und Bildungsarbeit der Schule Kenntnis genommen haben und diese anerkennen. Sie erklären ihre Bereitschaft, bei ihrer Verwirklichung mitzuhelfen.

§ 5

(1) Der Schulträger wünscht und fördert die Mitarbeit der Eltern und der Schülerinnen in den dafür vorgesehenen Gremien der Schule.

(2) Die Mitwirkung regelt sich nach der Ordnung des Schulträgers über die Mitwirkung von Lehrern, Schülern und Eltern (Mitwirkungsordnung) in ihrer jeweils geltenden Fassung.


§ 6

(1) Die Haftung des Schulträgers für Personen- und Sachschäden richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen. Sie erstreckt sich nicht auf Geld, Schmuck oder sonstige Wertgegenstände, Fahrräder, Kraftfahrzeuge oder deren Zubehör oder auf Gegenstände, die auf dem Schulgelände liegengelassen werden.
(2) Die Schülerinnen sind durch die gesetzliche Schülerunfallversicherung gegen Unfälle mit Personenschäden versichert. Diese erstreckt sich auf den Unterricht einschließlich der Pausen und anderer schulischer Veranstaltungen (z. B. Schul-gottesdienste, Schulausflüge, Schullandheimaufenthalte, Betriebsbesichtigungen, Gemeinschaftsveranstaltungen, Schulsportveranstaltungen, Tätigkeit in Schüler-mitverantwortung und Schülerzeitung) sowie auf dem Weg zu und von der Schule oder zu dem Ort, an dem eine Schulveranstaltung stattfindet.

(3) Die Eltern haften für Schäden, die durch die Schülerin am Schuleigentum schuldhaft verursacht werden. Den Eltern wird empfohlen, eine Haftpflichtver-sicherung für die Schülerin abzuschließen.

§ 7

(1) Der Schulvertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen.

(2) Der Schulvertrag zwischen den Vertragspartnern endet:

a) mit der Erreichung des erstrebten Schulzieles;

b) durch Abmeldung (Kündigung) der Schülerin von der Schule, die jederzeit
 möglich ist;

c) wenn die Schülerin nach den für entsprechende öffentliche Schulen geltenden Zeugnis-, Versetzungs- und Prüfungsbestimmungen die Schule verlassen muss;

d) mit der Feststellung der Leiterin der Schule, dass die Voraussetzungen für die Aufnahme der Schülerin in eine entsprechende öffentliche Schule im jeweiligen Bundesland nicht gegeben waren;

e) wenn der Schulträger die Trägerschaft der Schule aufgibt;

f) aufgrund der schriftlichen Kündigung des Schulvertrages, die der Schulträger zum Ende eines Schuljahres mit zweimonatiger Kündigung aussprechen kann;

g) durch fristlose Kündigung aus wichtigem Grunde seitens des Schulträgers. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn die Eltern oder die Schülerin

 aa) sich bewusst in Gegensatz zum besonderen Bildungs- und Erziehungsziel
  der Schule stellen und für Bemühungen um Änderung ihrer Haltung
  unzugänglich bleiben,

 bb) ihren Austritt aus der Kirche erklären,

 cc) die Abmeldung vom Religionsunterricht erklären oder

 dd) schwerwiegend oder mehrfach gegen die Verpflichtungen aus diesem
  Schulvertrag verstoßen.
(3) Kündigungen bedürfen der Schriftform und werden den Eltern durch einge-schriebenen Brief mitgeteilt. Die fristlose Kündigung ist außerdem zu begründen. Ist die Schülerin volljährig, so wird die Kündigung auch ihr gegenüber schriftlich ausgesprochen und im Falle der fristlosen Kündigung zudem begründet.

§ 8

Bei Eintritt der Volljährigkeit der Schülerin wird dieser Schulvertrag mit der Schülerin fortgesetzt. Die Eltern der volljährigen Schülerin bleiben weiterhin Vertragspartner; ihre Rechte und Pflichten bestimmen sich unter Berücksichtigung der Volljährigkeit der Schülerin. Der Schulträger kann verlangen, dass der Vertrag schriftlich erneuert wird.

§ 9

(1) Die Vertragspartner sind darüber einig, dass Meinungsverschiedenheiten über die Anwendung und Auslegung dieses Vertrages vertrauensvoll beigelegt werden sollen.

(2) Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages sind nur in gegenseitigem Einvernehmen möglich und bedürfen der Schriftform.

(3) Jede Vertragspartei erhält eine Ausfertigung dieses Vertrages.

(4) Der Gerichtsstand für Streitigkeiten aus diesem Vertrag richtet sich nach dem Ort der Schule.

Speyer, den ..........................................

Für den Schulträger

............................................................... ...............................................................
Schulleitung Schülerin

  ..............................................................


  ..............................................................
  Eltern zugleich handelnd als gesetzliche
  Vertreter
 


Auszug aus der Grundordnung
für katholische Schulen in freier Trägerschaft im Lande Rheinland-Pfalz

§ 1

Geltungsbereich

Diese Grundordnung gilt für katholische Ersatzschulen in freier Trägerschaft im Lande Rheinland-Pfalz.

§ 2

Zielsetzung

(1) Katholische Schulen in freier Trägerschaft sollen den Schülern helfen, ein Leben. aus dem Glauben zu führen und so die Welt mitzugestalten. Alle schulischen Bemühungen dienen der Entfaltung der menschlichen Anlagen sowie der Befähigung des Menschen zum Dienst an seinen Mitmenschen, an der Welt und am Reich Gottes.

(2) Die katholischen Schulen in freier Trägerschaft im Lande Rheinland-Pfalz sind auch dem allgemeinen Erziehungs- und Bildungsauftrag verpflichtet, wie er im Landesgesetz über die Schulen in Rheinland-Pfalz bestimmt ist. Danach erzieht die Schule vor allem zur Selbstbestimmung in Verantwortung vor Gott und den Mitmenschen, zur Anerkennung ethischer Normen, zur Achtung vor der Überzeugung anderer, zur Bereitschaft, die sozialen und politischen Aufgaben eines Bürgers im freiheitlich-demokratischen und sozialen Rechtsstaat zu übernehmen und zur verpflichtenden Idee der Völkergemeinschaft.

§ 3

Grundsätze für die Erziehungs- und Bildungsarbeit

(1) Die Grundlage für die Erziehungs- und Bildungsarbeit an katholischen Schulen in freier Trägerschaft ist das christliche Menschen- und Weltverständnis, das sich aus den in Schrift und Tradition enthaltenen und von der Katholischen Kirche vermittelten Aussagen der göttlichen Offenbarung ergibt.

 Daraus leiten sich folgende Grundsätze ab:

 1. Ziele und Inhalte der Erziehung und Bildung orientieren sich an Individualität, Gemeinschaftsbezogenheit und Gottbezogenheit als den Grundgegebenheiten der menschlichen Person.
 2.  Der Schüler soll sich zu einem ganzheitlich gebildeten Menschen entwickeln können, der fähig und bereit ist, Verantwortung für sich selbst sowie Verantwortung in Familie, Gesellschaft, Kirche, Staat und Welt zu übernehmen. Seine Anlagen, Fähigkeiten und Fertigkeiten sollen entfaltet und die Kräfte des Verstandes, des Gemütes und des Willens herangebildet werden.

 3. Religiöse Erziehung und Bildung prägen als Prinzip die Gestaltung des Schullebens und bestimmen den Unterricht mit. Die Teilnahme am Religionsunterricht ist unverzichtbarer Bestandteil der ganzheitlichen Erziehung an der Schule. Angebote der Schülerseelsorge (Gottesdienste, religiöse Freizeiten, Jugendgruppen u. a.) dienen über den Unterricht hinaus der religiösen Erziehung. Katholische Schulen sind offen für das Anliegen der christlichen Ökumene.

 4. Katholische Schulen bemühen sich besonders um benachteiligte Schüler, wobei nicht nur die wirtschaftlich-finanziellen Benachteiligungen, sondern auch die vielfältigen persönlichen und familiären Belastungen zu beachten sind.

(2) Katholische Schulen können ihren Auftrag nur in der gemeinsamen Verant-wortung aller Beteiligten erfüllen. Das erfordert die Übereinstimmung von Lehrern, Eltern und Schülern in der Anerkennung der Zielsetzung und der Grundsätze der Erziehungs- und Bildungsarbeit sowie ihr vertrauensvolles Zusammenwirken untereinander und mit dem Schulträger.

§ 9

Eltern

(1) Die Erziehung der Kinder ist das natürliche Recht der Eltern und die ihnen zuvörderst obliegende Pflicht (Artikel 6 Grundgesetz). Davon unabhängig übt der Träger einer katholischen Schule einen eigenen Erziehungsauftrag aus. Der Erziehungsauftrag von Eltern und Schulträger hat die Bildung der einen Persönlichkeit des Kindes zum Ziel; sie müssen deshalb im Rahmen der Zielsetzung der Schule sinnvoll zusammenwirken, um die gemeinsamen Erziehungsaufgaben zu erfüllen. Die Eltern entscheiden über die Schullaufbahn ihres Kindes im Rahmen der dafür maßgeblichen Regelungen.

(2) Die Eltern beteiligen sich gemeinsam an der Gestaltung der Erziehungs- und Bildungsarbeit der katholischen Schulen in freier Trägerschaft durch Elternvertretungen.

(3) Näheres über Rechte und Pflichten der Eltern ergibt sich aus dem Schulvertrag und den sie betreffenden sonstigen schulrechtlichen Regelungen.

 

§ 10

Schüler

(1) Die katholischen Schulen in freier Trägerschaft dienen der Verwirklichung des Rechtes der Schüler auf Erziehung und Bildung.

(2) Sie erwarten von ihren Schülern, dass sie entsprechend Alter und Entwicklung an der Verwirklichung der Zielsetzung (§ 2) mitwirken und sich an der Gestaltung des Schullebens beteiligen; diesem Zweck dienen auch Schülervertretungen.

(3) Die Schüler haben das Recht, Rat und Hilfe der Lehrer in Anspruch zu nehmen.

(4) Die Schüler sind zum regelmäßigen Besuch des Unterrichtes und der sonstigen verbindlichen Schulveranstaltungen verpflichtet.

(5) Näheres über Rechte und Pflichten der Schüler ergibt sich aus dem Schulvertrag und den sonstigen sie betreffenden schulrechtlichen Regelungen.

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