Kettenbriefe per Handy

Handy und Smartphones können ziemlich nützlich sein: Schnell mal den Eltern Bescheid geben, dass der Bus Verspätung hat oder der Freundin eine Nachricht mit den Hausaufgaben schreiben. Doch inzwischen bekommen Schüler immer wieder auch Nachrichten, die überhaupt nicht nützlich sind. Im Gegenteil: Manchmal werden wirklich fiese und Angst machende Nachrichten verschickt.

Besonders gemein sind Kettenbriefe per Handy, in denen mit schrecklichen Dingen gedroht wird, falls die Nachricht nicht an viele Freunde weitergeschickt wird. Momentan ist so eine Drohnachricht vor allem im Bundesland Rheinland-Pfalz in Umlauf. In dieser Nachricht fordert eine Computerstimme dazu auf, die Nachricht in 20 Minuten an 20 Kontakte weiterzuleiten, sonst drohe großes Unheil oder sogar der Tod.

Was tun bei Handy-Drohungen?

Wichtig ist: Ihr braucht keine Angst haben! Bei solchen Drohnachrichten steckt nichts dahinter. Auch wenn ihr die Nachricht nicht weiterschickt, wird euch nichts passieren. Das ist wichtig zu wissen, denn ihr solltet die Nachricht auf keinen Fall weiterverbreiten. Am besten ist, ihr löscht die Nachricht einfach.
Die Polizei weiß übrigens noch nicht, woher die Drohnachricht in Rheinland-Pfalz jetzt kommt.

Quelle: <link http: www.tivi.de fernsehen logo artikel index.html>

www.tivi.de/fernsehen/logo/artikel/41619/index.html

 

03.12.2013, 15:52 - Polizeidirektion Trier

Schweich, „Kettenbrief“ über WhatsApp verunsichert Schüler und Eltern
 
Über den Messenger-Dienst WhatsApp kursiert aktuell eine Sprachnachricht mit Todesdrohung an verschiedenen Schulen in Schweich. Bei einer Unterbrechung der Kette - so die Ansage - drohe großes Unheil oder Tod, während Reichtum und Gesundheit für die Weiterleitung winken sollen. Der Inhalt der haarsträubenden Nachricht ist durchaus geeignet, kindliche bzw. jugendliche Empfänger zu bedrohen und einzuschüchtern.
Der Kettenbrief wird von einer Computerstimme gesprochen, die dazu auffordert, die Nachricht in zwanzig Minuten an zwanzig Kontakte zu versenden - ansonsten hätten der Empfänger und seine Mutter den Tod zu fürchten.

Die Herkunft der Drohung konnte bisher noch nicht geklärt werden. Ähnliche „Botschaften“ sollen auch als Textversion verbreitet werden.

In Niedersachsen ist das Phänomen bereits bestens bekannt. Die Zentralstelle Cybercrime beim LKA Niedersachsen berichtet bereits im September 2013, dass sich dort viele verängstigte Schüler an Lehrer oder Eltern gewandt hätten.

Die Polizei empfiehlt, mit Kindern über das Kettenbrief-Phänomen zu sprechen sowie eventuell erhaltene Nachrichten dieser Art natürlich zu löschen und nicht weiter zu verbreiten.

Die Erstattung einer Strafanzeige ist nicht erforderlich.

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